Plattform Forst & Holz arbeitet intensiv an einer Neuausrichtung der Holzabsatzförderung
Berlin, den 05.06.2009. Das Bundesverfassungsgericht hat heute seine Entscheidung zum Holzabsatzfondsgesetz bekannt gegeben. Die Verfassungsrichter haben entschieden, dass die Finanzierung der zentralen Alzabsatzförderung über eine gesetzliche Sonderabgabe verfassungswidrig ist. Die „Plattform Forst & Holz“ der
Branchenzusammenschluss der Forst- und Holzwirtschaft arbeitet bereits seit einigen Wochen an alternativen Lösungen zur Neuausrichtung der dringend benötigten Holzabsatzförderung.
„Dieses Urteil trifft unsere Branchen sehr hart und viele werden in den nächsten Wochen feststellen was der Holzabsatzfonds alles geleistet hat“, sagte der Sprecher der Plattform, Dr. Wilhelm Vorher, nach bekannt werden des Urteils. „Die Mitarbeiter
des Holzabsatzfonds haben sehr gut für das Holzimage gearbeitet und die Erfolge beim „Nachhaltigen Bauen mit Holz“ und besonders im Export lassen sich eindeutig auf die Arbeit des Holzabsatzfonds zurückführen“, so Dr. Vorher weiter.
Die Vertreter der Plattform Forst & Holz sind sich einig, dass die Konsequenz der Entscheidung des Gerichts nicht der Verzicht auf eine zentrale Holzabsatzförderung sein darf. Ziel der Arbeit der Plattform ist vielmehr die Schaffung einer neuen schlagkräftigen Einrichtung der Forst- und Holzwirtschaft auf neuer Finanzierungsgrundlage. Hierzu wurde die Unternehmensberatung „Baumgartner und Partner“ von der Plattform beauftragt einen „Plan B“ gemeinsam mit allen
Branchenvertretern zu erarbeiten. Neben einer fairen und solidarischen Finanzierungsgrundlage ist die Neuausrichtung klar an den Anforderungen und Wünschen der Unternehmen der Forst- und Holzwirtschaft auszurichten. Hierbei ist der Kreis der Unternehmen, die bisher durch das Holzabsatzfondsgesetz zur Abgabe herangezogen wurden auch auf andere Branchen auszuweiten. Zurzeit führt die Unternehmensberatung Branchengespräche um die genauen Anforderungen mit Leistungen zu unterlegen. Bereits in der nächsten Woche sind Spitzengespräche der Plattform mit den Branchenvertretern geplant. „Wir müssen jetzt sehr schnell eine umfassende und akzeptierte Lösung für die zukünftige Ausrichtung und Finanzierung der Holzabsatzförderung vorstellen“, sagte Dr. Wilhelm Vorher.



