Der Wald in Deutschland – eine Erfolgsgeschichte


Mit einer Waldfläche von 11,1 Millionen Hektar und einem Holzvorrat von 3,4 Milliarden m³ gehört Deutschland zu den europäischen Ländern mit den höchsten Holzvorräten.

Im Jahr wachsen in Deutschland etwa 120 Millionen Kubikmeter Holz zu, was umgerechnet einem Holzzuwachs von 4 m³ Holz pro Sekunde entspricht. Nur etwa zwei Drittel davon werden genutzt. Damit nimmt der Wald in Deutschland kontinuierlich zu. Fraglich ist, wie weit die Holzvorräte gesteigert werden können ohne die Stabilität der Wälder zu gefährden und das Risiko einer Schädigung durch Kalamitäten zu erhöhen. Ziel der deutschen Forstpolitik ist deshalb die nachhaltige Erschließung und Nutzung dieses enormen ökologischen und ökonomischen Potenzials (siehe auch Charta für Holz).

Auch der Zustand der Wälder zeigt in den vergangenen Jahren einen positiven Trend. Im Jahr 2007 hat sich - im bundesweiten Durchschnitt aller Baumarten - der Flächenanteil der Bäume mit deutlicher Kronenverlichtung dem Vorjahr um drei Prozentpunkte auf 25 % verringert.

Abweichend hiervon zeigt jedoch die Eiche keine Anzeichen von Erholung, sondern ist die am stärksten geschädigte Hauptbaumart.

Quelle: BWI², Waldzustandserhebung 2007