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29.01.2018Forst und Holz auf der Internationalen Grünen Woche 2018

Am 28.01.2018 ist in Berlin die Internationale Grüne Woche 2018 (IGW) zu Ende gegangen.  Auch das Cluster Forst und Holz war vor Ort vertreten. Unter dem Motto „Multitalent Holz“ präsentierten sich verschiedene Austeller des mit interessanten Ständen, die zu mehr einluden, als sie nur äußerlich zu betrachten.

Der Deutsche Forstwirtschaftsrat zeigte sich extrem sportlich, denn der Stand fiel nicht nur als einer der größten Stände in der Halle auf, sondern zeigte, wie sehr Wald bewegt. Zentral war hier die Kooperation mit dem Deutschen Olympischen Sportbund. Neben Baumklettern bei den Berliner Forsten, einer Kletterwand und einem Forstwirtschaftsmurmellauf war auch ein Holzrudergerät geboten, welches bei Benutzung die Zahl der im Austausch zu pflanzenden Bäume aufzeigte. Aber auch Handwerker und Hersteller von Rohholzprodukten waren genauso wie der Motorsägenhersteller Husqvarna und der Axthersteller Fiskars präsent. Durch einmalige Ausstellungsstücke und Live-Kunsthandwerk zogen sie zahlreiche Besucher in ihren Bann.

Ein Stand der FNR präsentierte nicht nur die Charta für Holz 2.0, sondern auch das Thema der Bioökonomie. Dabei wurden die sechs verschiedenen Themenfelder auf spielerische und illustrierende Weise, wie dem Bau einer Leonardo-Brücke aus Holz, vermittelt. Alternative Baumaterialien wurden auch von BAUnatour beworben, die bisher wenig genutzten Dämmmaterialien wie Stroh oder Wolle vorgestellt haben.

Mit dem Motto „Wild, Jagd, Natur“ präsentierte der Deutsche Jagdverband einen naturnahen Erlebnispfad, bei dem Kinder und Erwachsene das Biotop Wald von einer anderen Seite kennenlernten. Durch Informationsvideos, Falkner und Jagdhunde lockten die Waidmänner erfolgreich Besucher an ihren Stand.

Aber auch andere Bereiche waren vertreten. So wurde das Thema der ländlichen Entwicklung von verschiedenen Institutionen breit aufgegriffen. Unter anderem das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft verwies stark auf die Vorteile der Digitalisierung für strukturschwächere Regionen, die in Zukunft deutlich profitieren könnten und somit vielen Menschen eine Perspektive bieten. Aber auch für den positiven Effekt von Naturparks auf Gesellschaft und Wirtschaft wurde von der Initiative Naturparke in Deutschland unter dem Motto „Lust aufs Land“ geworben.