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30.09.2016Anhörung Aktionsplan Klimaschutz 2050 im BMUB: AGR trägt Statement vor und kritisiert die Einschränkung der Holznutzung

Am 27.09.2016 fand in Berlin die Verbändeanhörung zum BMUB Hausentwurf des Aktionsplans Klimaschutz 2050 statt. Die AGR wurde im Bereich der Land- und Forstwirtschaft als Referent für ein Eingangsstatement ausgelost.

Insgesamt 162 Verbandsvertreter nahmen an der Veranstaltung in Berlin teil. Einen von nur acht ausgelosten Rednerplätzen konnte die AGR gewinnen und so als einziger Verband über das Thema Forstwirtschaft und Waldnutzung referieren. In der nachgelagerten Diskussion stellten sich BMUB Referatsleiter Dr. Sach und Staatssekretär Flasbarth den Fragen von Referenten und Publikum.

Kernbotschaft der AGR war, dass, anders als im vorgelegten Entwurf, vor allem die Waldnutzung dem Klima hilft. Sie steigert das vom BMUB vorgerechnete Treibhausgas-Reduktions Potenzial von 58 Mio. Tonnen/Jahr durch das Wachstum der Wälder auf 127 Mio. Tonnen durch den Einsatz klimafreundlicher holzbasierter Produkte an Stelle von Produkten aus nicht nachwachsbaren Rohstoffen.

Nimmt man dieses enorme Potenzial ernst, so führen die aktuellen Bestrebungen des Entwurfs, verstärkt auf die Senkefunktion des Waldes zu setzen, die Umtriebszeiten zu verlängern und sogar größere Teile stillzulegen genau in die falsche Richtung. 

Dem Statement vorausgegangen war eine Abstimmung mit anderen Verbänden der Forst- und Holzwirtschaft. Die AGR gibt gemeinsam mit anderen Verbänden unter dem Dach des Holzwirtschaftsrates DHWR eine entsprechende Stellungnahme an das BMUB ab.

Einen Videoausschnitt des Statements finden Sie über diesen Link