Aktuelle Nachrichten


23.12.2020Deutscher Bundestag künftig in Modulbauweise

Zur teilweisen Deckung des dringenden Raumbedarfs bekommt der Deutsche Bundestag  ein neues Bürogebäude aus vorgefertigten Holzmodulen. Auf sieben Etagen entstehen bis Ende 2021 rund 400 Büros. Generalunternehmer sind Kaufmann Bausysteme und Primus developments.

Das Schema verdeutlicht den hohen Anteil nachwachsender Rohstoffe: Nur Teile des Erdgeschosses, der zentrale Erschließungsbereich und die vorgesetzten Stahl-Glas-Fassaden (grau dargestellt) bestehen nicht aus Holz-Modulen.

Der Neubau nach Plänen des Architekturbüros Sauerbruch-Hutton entsteht in Nachbarschaft des Marie-Elisabeth-Lüders-Haus auf dem sogenannten Luisenblock West in Berlin Mitte, teilt das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) mit. Damit die benötigen Räume nach der kommenden Bundestagswahl 2021 zur Verfügung stehen, errichten unter der Leitung des BBR Kaufmann Bausysteme und Primus developments als Generalunternehmer die neuen Bürogebäude. Die Generalunternehmer verantworten dabei zentral alle Planungs-, Herstellungs- und Bauleistungen des Projektes.

Die Baumaterialien – hauptsächlich Vollholz in den Bürobereichen sowie Stahlbeton im Erdgeschoß und Erschließungsbereich – sollen am fertigen Gebäude sichtbar bleiben. Eine Glasfassade wird das Hochhaus zur S-Bahnstraße nach Norden abschließen und sich zu einem begrünten Aufenthaltsbereich öffnen. Der größte Teil der Fassaden wird von den Außenverkleidungen der Holzmodule geprägt.