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17.09.2021 Ministerpräsident Markus Söder zu Gast bei DHWR-Präsident Erwin Taglieber

Hoher Besuch in Oettingen: Mitt September besuchte der bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder (CSU) das Unternehmen von DHWR-Präsident Erwin Taglieber. Bei einem Rundgang durch den 1933 aus einer Zimmerei entstandenen Familienbetrieb präsentierte Taglieber dem Ministerpräsidenten die Vorzüge des nachhaltigen Bauens und Sanierens mit Holz. Begleitet wurde Söder vom stellvertretenden Vorsitzenden der Unionsfraktion und örtlichen Bundestagskandidaten der CSU, Ulrich Lange.

Während des Besuchs stand die zukünftige Rolle des Werkstoff Holz im besonderen Fokus. So betonte Ministerpräsident Söder kürzlich in seiner Regierungserklärung vor dem bayerischen Landtag die tragende Rolle, welche dem Holz im Bayerischen Klimaschutzgesetz spielt. Um die Klimaneutralität Bayerns bis 2040 zu erreichen, ist neben der Verdoppelung des Waldumbaus und der Erstaufforstung eine Holzbau-Offensive geplant. Dabei wird der Staat vorangehen und – wo immer es möglich ist – mit Holz bauen. Vorbilder hierfür sind Leuchtturmprojekte im Holzbau, wie z. B. an der TU Nürnberg oder der Kunstcampus München. Des Weiteren sollen bis zu 400 neue mehrgeschossige Holzhäuser und 50 Holzhäuser über die Kommunen pro Jahr gefördert werden.

Taglieber lobte das klare Bekenntnis der bayerischen Staatsregierung zum Holz: „Im Baubereich mit seinen hohen Emissionswerten kann viel CO2 eingespart werden. Mit der seit Februar 2021 novellierten Landesbauordnung können sich nun die Klimaschutzpotentiale des Holzbaus besser entfalten: Sei es durch vereinfachten Dachgeschossausbau, die neue zugelassene Bauhöhe von bis zu 22 Metern und dem Einsatz von Holz in allen Gebäudeklassen. Das ist der richtige Weg und wäre auch ein gutes Vorbild für eine bundesweite Musterbauordnung.“

Foto (v.l.): DHWR-Präsident Erwin Taglieber im Gespräch mit dem bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder sowie DHWR-Geschäftsführer Dr. Denny Ohnesorge.