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10.03.2015Rohholzverbraucher sehen Aufholbedarf bei Nadelhölzern

In den Wäldern läuft in diesen Tagen die frühjahrliche Pflanzsaison. Die Arbeitsgemeinschaft der Rohholzverbraucher e.V. (AGR) sieht vor allem bei Nadelhölzern enormen Aufholbedarf.

Zwar fördern Förster und Waldbesitzer natürliche Verjüngungsprozesse. Um einen stabilen Mischwald zu erhalten, setzen sie aber auch auf das Pflanzen von jungen Bäumen. Insbesondere bei Nadelbäumen gibt es nach Ansicht der AGR in den nächsten Jahren erheblichen Pflanzbedarf.

"Wir befürworten die Entstehung neuer Mischwälder und sehen auch, dass die Förster hervorragende Arbeit geleistet haben. Doch seit einigen Jahren werden hauptsächlich Laubbäume gepflanzt. In der jüngeren Waldgeneration liegt der Anteil der Nadelbäume nur noch bei 27 Prozent", erklärt AGR-Geschäftsführer Dr. Denny Ohnesorge.

Nach Erkenntnissen der AGR wird sich das auf lange Sicht auch negativ auf die Holzversorgung in Deutschland auswirken. Zwischen 70 und 90 Prozent beträgt der Nadelholzanteil in den gängigsten Holzprodukten. Im Gegensatz zu seinem Laub-Pendant ist Nadelholz oft leichter, tragfähiger und schneller im Wachstum. "Bei der Verjüngung des Waldes sollte je nach Standort deshalb auf einen Anteil von mindestens 50, besser 70 Prozent geachtet werden", mahnt Forstwissenschaftler Ohnesorge.

Die ganze Pressemitteilung der AGR können Sie hier nachlesen.