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10.12.2019Holzwirtschaft blickt optimistisch in die Zukunft 

70 Jahre Deutscher Holzwirtschaftsrat / Klimapolitik

Holzwirtschaft blickt optimistisch in die Zukunft 

Die Holzwirtschaft sieht überwiegend Chancen im Klimapaket der Bunderegierung. Jetzt müssen die Weichen gestellt und die entsprechenden Maßnahmen umgesetzt werden. Welche das sind, wurde auf dem Symposium zum 70-jährigen Bestehen des DHWR‘s und am parlamentarischen Abend diskutiert. Der DHWR geht gestärkt mit drei neuen Mitgliedern in die klimapolitische Debatte.

Berlin, 10.12.2019: Die Auswirkungen des Klimawandels und des Klimapakets der Bundesregierung auf die Holzwirtschaft bestimmten in weiten Teilen die Diskussionen auf den Veranstaltungen zum 70-jährigen Bestehen des Deutschen Holzwirtschaftsrates am 28. November 2019 in Berlin. Grundsätzlich begrüßt der Deutsche Holzwirtschaftrat, dass es nun ein Klimaschutzgesetz und eine Bepreisung des Treibhausgases Kohlendioxid gibt. Anlässlich des Symposiums „Holzwirtschaft im (Klima-)Wandel“ wurde kontrovers diskutiert, wie CO2-Preis und Klimapaket die Wettbewerbsfähigkeit der nachhaltigen Produkte aus Holz beeinflussen. Mit der CO2-Bepreisung und den weiteren angekündigten förderpolitischen sowie ordnungsrechtlichen Maßnahmen greift die Politik aktiv in den Markt ein. Dies darf weder zu Nachteilen der stofflichen gegenüber der energetischen Verwendung führen noch die effiziente, energetische Nutzung von Holzreststoffen gefährden. „Das Klimapaket sollte dafür genutzt werden, bessere Rahmenbedingungen für eine biobasierte Wirtschaft zu schaffen“ so Steffen Rathke, Präsident des DHWR. 

Auf dem anschließenden Parlamentarischen Abend der Holzwirtschaft im Deutschen Bundestag mit mehr als 20 Bundestagsabgeordneten aller Fraktionen fasste Rathke den Optimismus der Branche mit „die Zukunft ist aus Holz“ zusammen und formulierte Kernforderungen an die anwesenden Politiker:

·      Wettbewerbsschutz für die Industrie außerhalb des europäischen Emissionshandelssystems,

·      Doppelbelastungen und Wettbewerbsverzerrungen im Logistikbereich vermeiden, vor allem aber

·      die Berücksichtigung der Umwelt- und Klimawirkungen beim Bauen.

Auf der Mitgliederversammlung am Vormittag begrüßte DHWR-Präsident Steffen Rathke die drei neuen Mitglieder des Dachverbandes der Holzwirtschaft: Der Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V. (BDF), die Überwachungsgemeinschaft Konstruktionsvollholz e.V. (KVH) und ab 2020 auch der Verband der Deutschen Möbelindustrie e.V. (VDM) erweitern den DHWR auf nunmehr 15 Branchenverbände aus allen Bereichen der Holzwirtschaft. Dr. Denny Ohnesorge wurde von der Mitgliederversammlung als DHWR-Geschäftsführer im Amt bestätigt. Mit dem Wechsel Ohnesorge’s von der Arbeitsgemeinschaft Rohholz e.V. (AGR) zum Hauptverband der Deutschen Holzindustrie e.V. (HDH) zum 1.1.2020, übernimmt der HDH die Geschäftsführung des Dachverbandes.

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Pressefotos
DHWR Mitglieder
DHWR neue Mitglieder und Vorstand
v.l.: Joachim Hannott (Geschäftsführer BDF), Georg Lange (Geschäftsführer BDF), Dr. Denny Ohnesorge (Geschäftsführer DHWR), Jan Kurth (Geschäftsführer VDM), Steffen Rathke (Präsident DHWR), Hans Volker Noller (Präsident BDF), Erwin Taglieber (Vizepräsident DHWR), Johannes Schwörer (Vorstand BDF)
Symposium
Diskussionsteilnehmer
v.l.: Dr. Denny Ohnesorge (Geschäftsführer DHWR), Philip Nuyken (Referent BDI), Prof. Dr. Udo Mantau (INFRO), Jörg Andreas Krüger (Präsident NABU), Julia Möbus (Leiterin Politik und Kommunikation DeSH), Georg Lange (Geschäftsführer BDF), Prof. Dr. Gernot Klepper (Institut für Weltwirtschaft)
Parlamentarischer Abend_Steffen Rathke
Parlamentarischer Abend_MdB Alois Gerig

Bildrechte: DHWR / Angelika Aschenbach

Pressekontakt
Dr. Denny Ohnesorge
Deutscher Holzwirtschaftsrat e. V. (DHWR)
Dorotheenstraße 54 
10117 Berlin 
Tel.:      +49 30 2061 3997 0
E-Mail:  presse@dhwr.de
Web:      www.dhwr.de

Über den Deutschen Holzwirtschaftsrat (DHWR)
Am 13. Juli 1949 gründeten zehn Verbände der Holzwirtschaft in Wiesbaden den „Holzwirtschaftsrat des Vereinigten Wirtschaftsgebiets“. Der Deutsche Holzwirtschaftsrat vertritt heute über seine Mitgliedsverbände 70.000 überwiegend mittelständische Betriebe, die mit 650.000 Beschäftigten einen jährlichen Umsatz von 120 Milliarden Euro generieren. Die Dachorganisation der deutschen Holzwirtschaft deckt damit die gesamte Wertschöpfungskette des Rohstoffes Holz ab. Diese reicht vom Waldholz, das von der Säge-, Holzwerkstoff- sowie Zellstoff- und Papierindustrie bearbeitet wird, über die Weiterverarbeitung von Holz und Holzprodukten in der Möbel- und Packmittelindustrie, in der Pelletproduktion sowie in den Handwerksbetrieben und im Holzbau bis hin zum Vertrieb durch den Handel. Der Kreislauf schließt sich durch das Recycling von Altpapier und Holz.